Behandlungen

„Keramikimplantate“ – Zirkonimplantate100% Zirkoniumdioxid – keine Titanteile

Keramikimplantate wurden früh in der Implantologie verwendet. Ein gutes Beispiel ist das Tübinger Sofortimplantat. Erst mit Zirkondioxid (Zirconium(IV)-oxid) steht jedoch ein weisses Material mit ausreichender Bruchstabilität zur Verfügung. Zirconium gehört im Periodensystem der Elemente zur 5.Gruppe (Titangruppe). Zirconium ist ein sehr korrosionsbeständiges Schwermetall. Das resultierende Zirkoniumdioxid weist, anders als Titandioxid, spröde Eigenschaften und eine weisse Farbe auf, was es als „Keramik“ erscheinen läßt. Alle modernen „Keramikimplantate“ sind Zirkondioxidimplantate („Zirkonimplantate“).

 

Der Begriff Keramik ist streng genommen nicht wirklich gut definierbar und wird im Bezug auf Zirkonimplantate fraglich verwendet, da ein natürlicher und biologischer Euphemismus in dem Wort steckt, was ebenso zum Vermarktungskonzept passt, wie die weisse Farbe. Schonungslosere Informationen sind hier zu finden:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Zirconium(IV)-oxid

https://de.wikipedia.org/wiki/Keramik

 

Zirkonimplantate haben eine ungünstigere Steifigkeit als Titan und sind in diesem Punkt für den Einwuchs im Knochen schlechter. Das Handling ist aufgrund der Bruchgefahr heikler und die Implantation kritischer. Es ist schwerer Zirkoniumdioxidoberflächen zu bearbeiten, weswegen wenige Hersteller eine sinnvolle Oberflächenstruktur für guten Knochenanwuchs anbieten. Wir verwenden Zirkonimplantate von Zeramex. ATZ und TZP BioHIP sind zwei vollkommen inerte Formen von Zirkoniumkeramik deren Unterschied vielfach gezielt falsch kommuniziert wird. Ich kläre im Gespräch gerne auf.

 

Wir versorgen Sie zuverlässig und sicher mit Zirkonimplantaten, wenn Sie sich entscheiden diese den Titanvarianten vorzuziehen.

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