Zygomaimplantate sind Ausnahmeindikationen vorbehalten. Die klassische Anwendung ist bei Tumordefekten mit dem Ziel von Komplikationsvermeidung alternativ zur knöchernen Rekonstruktion gegeben. Im vorliegenden Fall konnte ein Z.n. benignem Tumor und diversen frustranen Knochenaugmentationen in der Jugend bei intensivem Nikotin-Abusus gelöst werden.

     

    Ich sehe einen unkritischen Einsatz für festsitzenden Zahnersatz im Rahmen von All-on-Konzepten negativ. Wenn Patient und Zuweiser über die Alternativen und alle Risiken, insbesondere die Kosten, aufgeklärt sind und dieses Konzept ausdrücklich nach reiflicher Überlegung wünschen, wende ich es professionell an. Die Ergebnisse sind gut. Die breite Anwendung ist dennoch aufgrund der invasiven Verankerung im Jochbein kritisch zu sehen. Die Patienten benötigen Operation und Nachsorge beim erfahrenen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen. Die knöcherne Verankerung befindet sich in unmittelbarer anatomischer Nähe zur Orbita (Augenhöhle) und den Logen der Kaumuskulatur. Ein seriöses operatives Vorgehen setzt eine mkg-chirurgische OP-Vorbereitung mit extraoraler chirurgischer Desinfektion und extraoralem haptischem Palpationszugriff des Operateurs voraus. Hierzu ist ein Eingriffsraum-OP mit vollwertigem OP-Tisch und den vorgegebenen räumlichen Hygienestandards nötig.

     
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