• Periimplantitistherapie ist eine sinnvolle Investition

    Bestehende Implantate können sich analog den natürlichen Zähnen entzünden. Der Erkrankungsmechanismus und die Behandlung sind allerdings verschieden.

    Oft wird dieses Krankheitsbild verschleppt und zu spät erkannt. Eine rechtzeitige Erkennung und sinnvolle Abwägung der Optionen ist nötig.

    Grundsätzlich wird die Periimplantitis in drei Stufen therapiert: regenerative Ansätze, resektive Ansätze, Explantation.

    Regenerative Therapien versuchen die Entzündung zu beenden und ggf einen stabilen Knochen- oder Bindegewebsanwuchs an das Implantat zu erreichen.

    Resektive Therapien entfernen alle hochrauhen Oberflächenbereiche im Entzündungsgebiet, da diese einen Keimverhalt bedingen und erlauben eine optimale Hygiene bei forgeschrittener Periimplantitis.

    Die Entfernung des Implantates ist immer zum Einen die letzte Option, zum Anderen auch eine zeitnah zu bedenkende Therapie, wenn ein neues Implantat vorgesehen ist, da Zuwarten zu Knochenverlust führen kann und ggf aufwändige Knochenaugmentationen zur Folge hat.




    Parodontalchirurgie muss sinnvoll bedacht werden

    Erkrankungen des Zahnhalteapparates sind ein häufiges Problem des Erwachsenen. Dies hängt teilweise mit der Ernährung, genetischen Faktoren und der Begünstigung lokaler Entzündungen zusammen.

    Durch entzündliche und degenerative Veränderung des Parodontalapparates kommt es zu vorzeitigen Zahnverlusten mit teils erheblichen Knocheneinbrüchen. Hier kommt der Vorbeugung eine erhebliche Bedeutung zu. Durch frühzeitige Behandlung können ausgedehnte Destruktionen meist verhindert, zumindest aber aufgeschoben werden.

    Neben einer Mundhygieneinstruktion ist auch eine Anleitung zu vernünftiger Ernährung unter Vermeidung der das Zahnfleisch angreifender Schadstoffe wie z.B. Rauchen ratsam. Die Behandlung ist mit den Richtlinien der deutschen gesellschaft für Parodontologie konform.

    Zur Behandlung parodontaler Erkrankungen greifen wir auf modernste PA-Verfahren einschließlich Lappenoperationen mit Schleimhaut- und Bindegewebstransplantaten, gesteuerte Geweberegeneration mit und ohne Membranen zurück.

    In Fällen ausgeprägtester Zerstörung des Zahnhalteapparates wird versucht, eine Alternativlösung zur Rekonstruktion des Kieferknochens anzubieten, um die Kaufunktion wiederherzustellen. Dies geschieht häufig durch rechtzeitige Implantation um den Kieferknochen vor Zerstörung zu bewahren.

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  • Implantologie

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